Lost Killers

R: Dito Tsintsadze

Der georgische Regisseur Dito Tsintsadze wirft in "Lost Killers" einen Blick ins Mannheimer Bahnhofsviertel, wo - wie das in solchen Gegenden eben ist - sich vor allem Kriminelle tummeln. Um einige von ihnen dreht sich der Film, um ihre Träume und ihr Scheitern bei Versuchen, sie zu verwirklichen. Zwei osteuropäische Killer ohne Nerven und Glück schließen sich dem Haiti-Flüchtling Carlos und seiner Freundin, der vietnamesischen Prostituierten Lan, an, bis ein unerwarteter Mord alle Pläne über den Haufen wirft. Trotz guter Ansätze mit trockenem Dialogwitz verliert sich der Film zwischen stellenweise zu platter Skurrilität und dramatischem Anspruch, wirkt dabei etwas ziellos und bewusst absurd gestrickt.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)