MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROSSE LIEBE
Darsteller:  Justus von Dohnanyi, Florian David Fitz, Christian Ulmen, Til Schweiger
Regie:  Simon Verhoeven
Dauer:  112 Minuten
FSK:  freigegeben ab 6 Jahren
Website:  wwws.warnerbros.de/maennerherzen/
Facebook-Site:  www.facebook.com/Maennerherzen2.Film
 

Nach dem Erfolg von "Männerherzen", mit dem Regisseur Simon Verhoeven über zwei Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, geht das bekannte Team inklusive aller in Teil 1 mitwirkenden deutschen Stars in die zweite Runde und gibt uns Aufschluss, wie sich die sechs beleuchteten und so verschiedenen Männer weiter durchs (Liebes-)Leben schlagen.

Mehr in den Fokus rückt diesmal der alternde Schlagersänger Bruce Berger (Justus von Dohnanyi), dem die Karriere entgleitet, da er sich im sicheren Ruhm wähnt und als coole alte Sau modernen Rhythmen öffnen will - wohingegen er moderner Technik wie dem Internet eher abgeneigt gegenüber steht, bis er es für sich entdeckt und andere ihm den richtigen Weg weisen. Jerome (Til Schweiger) steht ihm hierbei erst einmal nicht zur Seite, denn er hat sich auf's Land zu seinen Eltern abgesetzt und sucht dort nach sich selbst - und bald auch nach einer lockigen Schönheit, die immer wieder vorbei reitet, während ihn seine Eltern für schwul halten. Philip (Maxim Mehmet) befindet sich mit seiner Nina (Jana Pallaske) im Vorbereitungskurs auf ihre Zwillinge, hat zudem erfolgreich sein Bio-Café eröffnet und sieht sich schon als Chef einer ganzen Kette. Seinem Freund Niklas (Florian David Fitz) geht es hingegen dreckig, nachdem er Freundin und Job verloren hat - er setzt sich in den Kopf, seine einstige Freundin Maria (Inez Björg David) zurück zu gewinnen, mit der er einst uncharmant Schluss gemacht hatte. Günther (Christian Ulmen) versucht sich weiter darin, seine trottelige Scheu abzulegen und ein ganzer Kerl zu werden - sonst wird es wohl nichts mit Susanne (Nadja Uhl), die ihn schon fast zum Sex drängt - wie unangenehm! Bleibt noch Susannes Ex-Mann Roland (Wotan Wilke Möhring), der im Knast seine Haftstrafe absitzt, nachdem er Günther damals im Zoo den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen hatte. Nun seht er sich hinter Gittern vor allem nach seinem Sohn Thommy.

Simon Verhoeven gelingt es, die Geschichten mit viel Wärme und vor allem viel gutem Humor weiter zu erzählen - hin und wieder gleitet er mal in dümmlichen Slapstick ab, aber dies wird durch eine Menge an guten Gags und Dialogen locker aufgewogen. Die Charaktere machen wieder Freude, besonders Bruce Berger, in dessen Rolle Justus von Dohnanyi zur absoluten Hochform aufläuft. Eine gelungene Fortsetzung, die bestens unterhält!

Wertung: 8 von 10 Punkten



(Tobi)