DIE MUMIE - DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS
Darsteller:  Brendan Fraser, Maria Bello, Jet Li, Luke Ford, Isabella Leong
Regie:  Rob Cohen
Dauer:  114 Minuten
FSK:  freigegeben ab 12 Jahren
Weblink:  movies.uip.de/diemumie3
 

Es ist wieder Mumienzeit. Und zum Beweis dessen, dass nicht nur die Ägypter Experten im Konservieren von Leichen und Aussprechen von Flüchen waren, verschlägt ein Regierungsauftrag im nunmehr dritten Teil das Archäologen-Ehepaar O’Connell (diesmal Maria Bello an der Seite von Brendan Fraser) ins China der Nachkriegszeit.

Und wie es der Zufall will, bertreibt nicht nur ihr alter Kumpel Jonathan (altbewährt: John Hannah) in Shanghai einen Nachtklub, sondern entdeckt außerdem der inzwischen erwachsene Filius Alex (Luke Ford) unweit entfernt als Nachwuchs-Archäologe das Grab des sagenumwobenen, bösen Drachenkaisers (Jet Li), der zu Lebzeiten samt seiner ganzen Armee mit einem Fluch belegt worden ist.

Der Fund kommt einigen regierungsfeindlichen, kaisertreuen Militärs sehr gelegen, die sogleich alle Hebel in Bewegung setzen, den Kaiser wiederzubeleben und ihn bei seinem Streben nach Macht und Unsterblichkeit zu unterstützen. Genau das aber will die Tochter (Isabella Leong) der Zauberin (Michelle Yeoh), die ihn damals verfluchte, verhindern und stößt mit der nun wiedervereinigten O’Connell-Sippe auf gleichgesinnte Mitstreiter.

Action-Zampano Rob Cohen („The Fast and the Furious“, „XXX – Triple X“), der sich dieses Projekts angenommen hat, drückt ihm doch von der ersten Minute an merklich seinen Stempel auf. Nicht dass es den Vorgängern an Action gefehlt hat, aber während diese eher auf effektvolle Computersimulationen setzten, schaltet Cohen gleich ein paar Gänge höher: soviel Verfolgungsjagd, herumfliegendes Gerät und Explosion war noch nie. Das jedoch verträgt sich ganz gut mit der Handlung, wirkt deshalb selten aufdringlich und sorgt somit für recht kurzweilige Unterhaltung, wenn auch die schauspielerischen Leistungen etwas in den Hintergrund treten. Aber keine Angst, wer schon in den vorigen Teilen auf animierte, herumspringende Scheintote stand, wird auch diesmal nicht enttäuscht. Besonders die finale Schlacht gegen die zum Leben erweckte Terrakotta-Armee des Kaisers kann in der Rubrik Tricktechnik gut punkten.

Ist man dann noch bereit, über einigen spirituellen Schnickschnack hinwegzusehen, hat man bei diesem schlüssigen Action-Spektakel bestimmt seinen Spaß, selbst wenn die Gags durchweg nicht so recht zünden wollen.

Wertung: 7 von 10 Punkten

(Mick)