Findet Nemo



Animation, R: Andrew Stanton, Lee Unkrich, 100 Min.

Nachdem schon der Rest der ursprünglich großen Familie der Unterwasser-Räuberei zum Opfer gefallen ist, sorgt sich Clownfisch-Daddy Marlin fast schon überängstlich um seinen quirligen, fröhlichen Sohn Nemo. Der neugierige Fratz ist im Gegensatz zum Vater etwas zu wagemutig und wird prompt während seiner ersten Schulstunde im australischen Great Barrier Riff von einem Taucher gefangen und mitgenommen. Dieser verkauft den Fisch an einen Zahnarzt in Sydney, bei dem Nemo im Aquarium landet. Hier tummeln sich schon einige Gesellen anderer Gattungen: Halterfisch Kahn, Seestern Bella, Kugelfisch Puff, Segel-Doktorfisch Blubbel, Zwergbarsch Sushi, Shrimp Jacques und Riffbarschdame Lee. Alle haben sie ihre kleinen Macken, sind aber doch ein liebenswürdiger Haufen, der sich dann auch schnell um Nemo kümmert. Sogar Ausbruchsversuche werden geplant. Währenddessen macht sich Marlin auf die scheinbar hoffnungslose Suche nach dem entführten Sohn, wobei ihm die an Gedächtnisschwund leidende blaue Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie zu Hilfe kommt - wenn sie dies nicht gerade mal wieder vergessen hat. Bald schon haben sie einen Anhaltspunkt und schwimmen Richtung Sydney. Auf dem Weg treffen sie viele Pazifikbewohner, wie zum Beispiel eine Gruppe Haie, die sich von ihrem Hunger auf Fische in einer Selbsthilfe-Therapie befreien will, was nicht immer zu Erfolg zu führen scheint...

Die Pixar-Animationsstudios übertreffen sich mit "Findet Nemo" mal wieder selbst - wenn dies nach "Toy Story 2" und "Monster AG" überhaupt noch geht, die ja auch schon zu begeistern wussten. Das Unterwasserspektakel ist liebevoll gemacht und mit Details gespickt, die massig Spaß bereiten. Dorie alleine schon sorgt als Figur für Lacher am laufenden Band, und sie ist nicht die einzige. Was soll man sagen - einfach nur große Klasse und sicher eine unvergessliche Unterhaltung für Jung und Alt - unbedingt reingehen!

Wertung: 10 von 10 Punkten

(Tobi)