Popstar auf Umwegen



D: Hilary Duff, Adam Lamberg, Robert Carradine, R: Jim Fall, 94 Min.

Lizzie (Hilary Duff) ist ein hübsches Mädchen, gilt in ihrer Schule jedoch als Versagerin - vor allem die kluge, aber hochnäsige Kate (Ashlie Brillaut) lässt sie dies spüren. Als eine Klassenreise nach Rom ansteht, ist die Freude groß - als Lizzie sieht, dass Kate nicht nur mitreist, sondern dann auch noch mit ihr im Hotelzimmer wohnt, weniger. Mit ihrem besten Kumpel Gordo (Adam Lamberg), der voll in sie verschossen ist, würde sie am liebsten irgendein Abenteuer in der fremden Stadt erleben, doch die strenge Lehrerin Miss Ungermeyer (Alex Borstein) wacht unermüdlich über ihre Schüler. Als die Klasse den Trevi-Brunnen besucht, trifft Lizzie auf den 17-jährigen Paolo. Dieser entpuppt sich als italienischer Popstar, der gerade Stress mit seiner Duo-Partnerin hat. Zum Glück sieht Lizzie Isabella (auch Hilary Duff) total ähnlich, nur ist sie blond statt dunkelhaarig. Paolo überredet Lizzie, ihn wieder zu treffen, wofür diese eine Krankheit vorspielt. Während ihre Klasse durch Rom pilgert, erlebt Lizzie in den kommenden Tagen einiges mit Paolo, der sie überzeugt, bei einer Preisverleihung die fehlende Isabella zu vertreten, da auch die Presse Lizzie für sie hält. Gordo ist eifersüchtig, Miss Ungermeyer schöpft langsam Verdacht, und Lizzies kleiner, fieser Bruder entdeckt ein Bild von ihr und Paolo im Internet - einiges Chaos ist vorprogrammiert...

Dass Hilary wirklich singen kann, hört man im Film und auf dem Soundtrack. "Lizzie McGuire" ist als Serie in den USA seit drei Jahren auf dem Disney Channel erfolgreich zu sehen, seit März 2002 auch bei uns - hier nun wird sie als Film umgesetzt. Das Ganze ist eine Teeniekomödie ohne jeden Tiefgang, die hier und da mal einen guten Gag oder Spruch enthält (vor allem macht Lizzies böser Bruder Spaß) und eine niedliche Hilary Duff zu bieten hat, ansonsten aber langweilt man sich als erwachsener Zuschauer doch ziemlich.

Wertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi)