PRINCE OF PERSIA - DER SAND DER ZEIT
Darsteller:  Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Ben Kingsley, Alfred Molina
Regie:  Mike Newell
Dauer:  116 Minuten
FSK:  freigegeben ab 12 Jahren
Weblink:  www.prince-of-persia-derfilm.de
 

Mit viel Aufsehen ist am 20. Mai "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" in den deutschen Kinos angelaufen. Hollywoods erfolgreichster Produzent Jerry Bruckheimer ("Fluch der Karibik"-Trilogie) und Regisseur Mike Newell ("Harry Potter und der Feuerkelch") erschufen ein Fantasyabenteuer mit einem Mix aus Action, Romantik und Comedy, mit Jake Gyllenhaal ("The Day after Tomorrow", "Brokeback Mountain"), Ben Kingsley ("Gandhi"), Alfred Molina ("Spiderman 2") und Bond-Girl Gemma Arterton ("Ein Quantum Trost") namhaft besetzt.

Persien im sechsten Jahrhundert. Im Reich unsterblicher Abenteuer und Legenden werden ein neuer Mythos und eine große Liebe geboren. Nicht der Zufall, sondern die Vorsehung führt den charismatischen Draufgänger Prinz Dastan (JAKE GYLLENHAAL) und die bildschöne, selbstbewusste Prinzessin Tamina (GEMMA ARTERON) zusammen. Gemeinsam überwinden sie anfängliche Abneigungen und bilden einen Bund gegen das Böse, das im Verborgenen seine Kräfte sammelt. Nizam (BEN KINGSLEY), der machthungrige Bruder des Königs, strebt nach dem Thron, Scheich Amar (ALFRED MOLINA) nach unvorstellbarem Reichtum.

Alle Wünsche erfüllen könnte ein ungewöhnlicher Dolch, der Dastan in die Hände fällt. Im Abenteuer ihres Lebens, so gefährlich wie aufregend, versuchen Dastan und Tamina, diesen geheimnisvollen Schatz vor dunklen Mächten und skrupellosen Killern in Sicherheit zu bringen. Denn der Besitzer des Dolchs kann den im Griff versteckten magischen Sand der Zeit freisetzen, damit die Zeit zurückdrehen und die Welt beherrschen...

Mit "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" hat Bruckheimer ein Computerspiel verfilmt, und man meint, dies auch zu merken, hat die Story doch offensichtliche Mängel und besitzt zu viele wiederkehrende Elemente - wie man sie eben von Computerspielen kennt. Ein ganz und gar nicht positiver Unterschied ist, dass man als Gamer wenigstens noch viel Mühe investieren muss, um zum Happy End zu gelangen, während man hier eigentlich schon von der ersten Minute an weiß, wie das Ganze ausgeht. Es kann also eigentlich nur die Action im Mittelpunkt stehen, das Spektakel, und hier bekommt man auch einiges bildgewaltig serviert, so dass einem zumindest nicht langweilig wird. Eigentlich liefert der Film also genau das, was man von ihm erwartet - nicht weniger, leider aber auch nicht mehr.



Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)