Signs - Zeichen



D: Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin, R: M. Night Shyamalan, 104 Min.

Graham Hess (Mel Gibson) war einst Pfarrer, bis der Unfalltod seiner Frau sein Leben veränderte. Den Glauben an Gott hat er teilweise eingebüßt, und abseits der Stadt lebt er nun zurückgezogen mit seinen zwei kleinen Kindern Morgan (Rory Culkin) und Bo (Abigail Breslin) sowie seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) auf einer Farm. Seine Kinder entdecken eines Tages auf den Feldern Kornkreise. Da man von früheren Fällen ja weiß, dass dies meist als Scherz von Jugendlichen oder anderen Witzbolden heraus gestellt worden ist, sucht Graham den Übeltäter. Kurz darauf aber gibt es auf der ganzen Welt ähnliche Phänomene, und unbekannte Lichter tauchen über den Städten auf. Es besteht kein Zweifel - die Außerirdischen sind da, und sie bedrohen auch Familie Hess...

Regisseur M. Night Shymalan galt nach "The Sixth Sense" als große Hoffnung, doch mit dem enttäuschenden "Unbreakable" und diesem neuen Streifen hat er sich jeden Glanz wieder genommen. Der gebürtige Inder setzt zu viel auf gewollte Spannung, die aber beim Zuschauer nicht so ankommt, wie vielleicht bei ihm selbst. Die Geschichte beginnt noch ganz okay, verflacht dann aber mehr und mehr, bis sie einfach nur noch einem ärgerlichen Ende zuläuft. Oft arbeitet Shymalan mit Stille, um dem Publikum Mysterisches zu vermitteln - heraus kommt Langeweile. Rory Culkin, der kleine Bruder von "Kevin allein zu Haus"-Macaulay, hatte in "You can count on me" vor zwei Jahren eine richtig tolle Rolle, hier bleibt er genauso blass wie alle anderen, was aber weniger an den Darstellern liegt, vielmehr an der Handlung. Thrill kann man nicht erzwingen, und vielleicht sollte sich Mr. Shymalan vom Übersinnlichen abwenden und mal etwas ganz anderes drehen.

Wertung: 3 von 10 Punkten

(Tobi)