Stuart Little 2



D: Geena Davis, Hugh Laurie, Jonathan Lipnicki, R: Rob Minkoff, 70 Min.

Kindergerecht kurz und knapp wird uns in 70 Minuten die zweite Geschichte um den kleinen Mäuserich Stuart erzählt. Dieser ist in seine Adoptivfamilie vollständig integriert - Eleanor (Geena Davis) und Frederick Little (Hugh Laurie) sehen ihn als ihren Sohn, für George (Jonathan Lipnicki) ist er der Bruder - und die neun Monate alte Martha nimmt wohl noch keine Notiz von ihm. Selbst die Hauskatze Snowbell hat Zuneigung zum kleinen Nager entwickelt. Gut, im Fußball-Verein macht sich Stuart aufgrund seiner limitierten Größe nicht so gut, ansonsten aber behandelt man ihn zumeist wie einen Menschen. Durch einen Zufall lernt Stuart, der sich nach einem wahren Freund sehnt, die Vogeldame Margalo kennen, die er mutig vor einem Falken rettet. Schnell wird auch der kleine Piepmatz bei den Littles aufgenommen - bis sie eines Tages verschwunden ist. Stuart vermutet, dass der Falke sie sich geschnappt hat, und macht sich auf, Margalo zu retten.

"Stuart Little 2" kommt an der ersten Teil nicht heran. Die Handlung birgt keine großen Überraschungen, und auch wirklich witzige Szenen gibt es nur wenige. Technisch ist der Streifen wieder gut gemacht, aber ansonsten doch eher eine schwer im Mittelmaß liegende Geburt. Hierzu trägt auch bei, dass die deutsche Stimme der Margalo schlecht ist und überaus gekünstelt klingt, während Bastian Pastewka als Stuart locker los sprudelt. Vielleicht für Kinder noch ganz nett, für Erwachsene aber eher langweilig, dieser Film.

Wertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi)