Süperseks



D: Denis Moschitto, Marie Zielcke, Meray Ülgen, R: Torsten Wacker, 95 Min.

Elviz (Denis Moschitto) steckt in der Klemme: Sein Onkel Cengiz (Meray Ülgen) verlangt die 50.000 Euro zurück, die er Elviz für die Eröffnung seines Clubs in Hamburg-Altona geliehen hat. Leider wird der Schuppen schon kurz nach der Eröffnung von der Polizei geschlossen, und so ist Elviz pleite. Dass Hotel-Tycoon Cengiz in Wirklichkeit gar nicht an dem Geld interessiert ist, sondern über die Schulden nur an das Grundstück von Elviz' Mutter an der türkischen Riviera kommen will, das Elviz an ihn verpfändet hat, darauf kommt Elviz nicht - sonst würde er vielleicht auch ahnen, dass Cengiz bei der Club-Schließung seine Finger mit im Spiel hatte. Woher also nun das Geld bekommen? Als er seinen Bruder belauscht, wie dieser auf Grund von Sprachbarrieren und kulturellen Differenzen mit dem Anruf bei einer Sex-Hotline scheitert, hat Elviz die zündende Idee. Ohne dass seine Familie etwas ahnt, gründet er die erste türkischsprachige Telefonsex-Hotline: "Süperseks". Und siehe da, die Sache hat Erfolg – nicht zuletzt im eigenen Viertel. Nun kann Elviz endlich das Darlehen in Raten an seinen Onkel zurückzahlen, worüber der allerdings gar nicht erfreut ist. Doch schon steht Elviz vor dem nächsten Problem: Seine neue Freundin, die hübsche Bauchtanzlehrerin Anna (Marie Zielcke) fängt bei "Süperseks" an, ohne zu ahnen, wer ihr neuer Chef ist…

Die Idee zu diesem Film ist gut, und die Handlung ist genau auf dem richtigen Level gekocht, so dass sie nicht zu überzogen oder lächerlich, sondern nett und witzig ist. Macht Spaß!

Wertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi)