Terminal



D: Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones, Stanley Tucci, 129 Min.

Der neue Streifen von Steven Spielberg bietet Tom Hanks mal wieder den richtigen Nährboden für eine weitere tolle Leistung, hält eine Paraderolle für ihn parat. Als Viktor Navorski (Tom Hanks) aus dem heimatlichen osteuropäischen Staat Krakozhia auf dem Flughafen JFK in New York ankommt, ist für ihn die Welt noch in Ordnung. Zuhause leider aber nicht mehr, denn in seiner Heimat ist Krieg ausgebrochen, und durch verzwickte politische Verhältnisse ist Viktor plötzlich so etwas wie staatenlos. Folge: Der Flughafen-Sicherheitschef Dixon (Stanley Tucci) teilt ihm mit, dass er nicht nach New York einreisen darf. Auf Grund der Tatsache, dass Viktor so gut wie kein Englisch spricht oder versteht, dauert es ein Weilchen, bis ihm klar wird, dass er am Flughafen fest sitzt, bis ihm irgendwann genehmigt wird, das Gebäude zu verlassen. Also richtet er sich hier ein und findet auch Wege, sich zu ernähren. Nebenbei lernt er nicht nur viele Jungs und Mädels vom Flughafenpersonal kennen, sondern auch die hübsche Stewardess Amelia (Catherine Zeta-Jones), die ihre Liebe offensichtlich an den Flaschen verschenkt, einem verheirateten Mann als Affäre nachläuft...

"Terminal" ist ein sehr unterhaltsamer Film, bei dem Tom Hanks wie angedeutet mal wieder brilliert. Vor allem die erste Hälfte des Films ist sehr witzig, allerdings nicht durch platte Gags oder Kalauer, sondern durch Viktors irrwitzige Situation und das Verhalten der Sicherheitsverantwortlichen. Lediglich das Ende des Films ist etwas schnulzig, kann den guten Gesamteindruck aber nur noch wenig trüben.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)