Unbreakable - Unzerbrechlich

D: Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Robin Wright Penn, R: M. Night Shyamalan, 107 Min.

Letztes Jahr hatten sie zusammen mit "The Sixth Sense" eine absoluten Kassenschlager am Start: Regisseur M. Night Shyamalan, die Produzenten Barry Mendel und Sam Mercer, dazu Hauptdarsteller Bruce Willis. Nach dem Motto "never change a winnig team" legen sie nun "Unbreakable" nach, wobei sie voll darauf vertrauen, dass die Rechnung wieder aufgehen wird, vor allem, wo man es doch erneut mit einer Story aus dem Bereich Mysterie zu tun hat. Falsch, geirrt, Klassenziel nicht erreicht - dieser Streifen vermag nicht, zu begeistern. Bruce Willis spielt David Dunn, der ein Zugunglück mit 131 Toten als einziger überlebt, wobei er nicht einmal verletzt wird. Wie kann so etwas sein? Für seine Frau Audrey (Robin Wright Penn), auch wenn es zwischen den beiden gerade nicht besonders gut lief, und seinen Sohn Joseph (Spencer Treat Clark) eine zweitrangige Frage, sie sind natürlich heilfroh, ihn gesund bei sich zu haben. Erst als David einen Zettel mit der Frage "Wie viele Tage in Ihrem Leben waren sie krank?" unter dem Scheibenwischer seines Wagens findet, beginnt er, nachzudenken. War er je krank? Er kann sich nicht erinnern, auch seinem Chef und seiner Frau fällt hierzu nichts ein. Zusammen mit Joseph besucht David den Absender der Notiz in seinem Comic-Kunst-Laden, den schwarzen, am Stock gehenden Elijah Price (Samuel L. Jackson). Dieser ist das absolute Gegenteil von David, was Gesundheit angeht, hat er doch seit Geburt eine seltene Krankheit, die seine Knochen brechen lässt wie Glas - kein Wunder, dass er bereits 54 Brüche ertragen musste. Er sieht in David sein Gegenstück, den Unzerbrechlichen. Zwar erinnert Joseph sich daran, dass sein Vater damals das Football-Spielen nach einem Autounfall aufgeben musste, Davids Interesse ist jedoch, auch wenn er es zuerst auch vor sich selbst nicht eingestehen will, geweckt. Besitzt er eine Gabe, die er für positive Zwecke nutzen kann? Wie ein Held von seinem stolzen Sohn bewundert, macht sich David daran, sein Ich zu erforschen...
Auch wenn die Story vielleicht nicht so klingen mag, sie ist langweilig. Man merkt, wie die Macher des Films versuchen, irgendetwas schaffen zu wollen, was ähnlich wie "The Sixth Sense" funktioniert, hieran aber kläglich scheitern. Lediglich das Ende des Films weiß zu überzeugen, die lange Zeit vorher aber enttäuscht, weil einfach nichts Interessantes passiert. Kann man sich sparen.

Wertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi)