Viktor Vogel - Commercial Man

D: Alexander Scheer, Götz George



Was kann man heutzutage gegen Schlafschwierigkeiten empfehlen? Genau, Filme aus Deutschland, gesünder als Valium und sicher nicht weniger wirksam. Ob "Freunde" oder "Feindliche Übernahme", ob "Der Himmel kann warten" oder "Jetzt oder nie" - gähn, gähn, gähn. Ausnahmen sind selten, "Viktor Vogel" ist mit Sicherheit keine.

Die Irrtümer beginnen damit, Frankfurt als Weltstadt zu zeigen, die es nicht ist. Als Titelheld wurde "Sonnenallee"-Gesicht Alexander Scheer ausgesucht, der farblos bleibt und dem zu einem guten Schauspieler noch viel fehlt. Einen solchen hat man in Götz George an Bord, der wieder mal vor sich hin nuschelt und gestenreich agiert. Als Creative Director einer Werbeagentur bekommt er durch einen Zufall Viktor Vogel ins Nest gesetzt, mit dem er nun zusammen arbeiten muss. Dieser hat ein paar nette Werbe-Ideen, seine neue Freundin jedoch die besseren, also klaut er ihr die Amazone im Konsumrausch, die sie für ein anderes Projekt ebenfalls verwenden will.

Klingt langweilig? Ist es auch. Na bitte, besser als Valium...öde! Der deutsche Film krankt schon seit langem, und ein Ende ist nicht abzusehen. "Viktor Vogel - Commercial Man" reiht sich nahtlos ein.

Wertung: 2 von 10 Punkten

(Tobi)