Was Mädchen wollen



D: Amanda Bynes, Colin Firth, Kelly Preston, R: Dennie Gordon, 105 Min.

Wer mal Lust auf ganz, ganz leichte Unterhalung der netten Art hat, für den gibt es das moderne Märchen "Was Mädchen wollen" im Kino. Daphne (Amanda Bynes) ist allein mit ihrer Mutter Libby (Kelly Preston) in New York aufgewachsen. Aus dem fehlenden Vater, nach dem sich Daphne sehnt, hat die Mutter nie ein Geheimnis gemacht. Sie hatte ihn damals in Marokko kennen gelernt, als einfache Musikerin wurde sie allerdings von seiner adligen, englischen Familie nicht akzeptiert, so dass man sie unter Vorspielung falscher Tatsachen wieder vertrieben hatte. Dem geliebten Henry (Colin Firth) wurde gesagt, sie habe ihn für einen anderen verlassen. Nun, da Daphne fast erwachsen ist, macht sie sich auf nach London, um ihren Dad zu suchen. Bald schon hat sie ihn gefunden - er steckt mitten im Wahlkampf und nimmt sie daher lieber in sein groooßes Haus auf, als einen Slandal zu riskieren. Allerdings benimmt sich die hübsche, flippige Daphne auch so nicht immer vorbildlich, gibt ein gefundenes Fressen für die Presse ab und bekriegt sich mit Henrys Freundin und ihrer affektierten Tochter. Ärger und Spaß sind also vorprogrammiert...

"Was Mädchen wollen" ist ein modernes Märchen der netten Art mit einer süßen Hauptdarstellerin, welches einem intellektuell nichts abverlangt, welches nicht begeistert, aber auch nicht mit unnötigem Slapstick oder sonstigem auf die Nerven geht. Wie erwartet eigentlich somit. Mittelmaß.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)