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Champs Elysées    Sacré-Coeur    Notre Dame    Père Lachaise    Museen    Moulin Rouge    Versailles    Disneyland
EIFFELTURM



Der Eiffelturm (Tour Eiffel) ist das bekannteste Wahrzeichen Frankreichs. Erbaut wurde die Stahlkonstruktion aus 18.000 Teilen und 2,5 Millionen Nieten in weniger als zwei Jahren zur Jahrhundertfeier der französischen Revolution und der Weltausstellung 1889 von Gustav Eiffel und war lange äußerst umstritten, so dass viele Pariser forderten, das die Stadt ihrer Meinung nach entstellende Stahlmonster wieder abzureißen. Heute ist er mit jährlich über 6 Millionen Besuchern ein Massenmagnet und hat sich längst etabliert. Bis 1932 war der Eiffelturm mit 324 m bis zur Antennenspitze das höchste Bauwerk der Erde, wurde dann vom Empire State Building abgelöst. Bei Hitze deht dehnen sich die 7000 Tonnen Stahl etwas, so dass der Turm dann 15 cm höher ist - die maximale Schwankung der Spitze beträgt lediglich 12 cm. Die Warteschlangen an den Kassen der Eckpfeiler sind oftmals lang, so dass es durchaus auch Sinn macht, sich den Stahlriesen einfach in Ruhe von unten zu betrachten oder sich bei gutem Wetter gemütlich auf den Rasen des Marsfelds zu setzen. Abends herrscht hier dann eine ganz besondere Stimmung, wenn Einheimische und Touristen in Gruppen oder Paaren mit Rotwein und Picknickkörben den bei Dunkelheit stündlich blinkenden Turm bestaunen und einfach die Atmosphäre genießen.

DIE CHAMPS ELYSÉES...

...ist die Prachtstraße der Stadt, aber auch von brausendem Verkehr belagert. Früher einmal war hier ödes Land, dann schuf Le Notre einen Park, später fuhren hier Pferdekutschen auf und ab, und heute düsen auf vier Spuren pro Richtung die Automassen die 2 km lange Allee rauf und runter - oder am Schlusstag der Tour de France alle noch im Rennen befindlichen Fahrer. Vom Place de la Concorde aus liegen erst einmal Bäume und Laufwege rechts und links der Straße, später dann nur noch Geschäfte, Kinos, Cafes und Restaurants - schwer überlaufen und voller Hektik, aber auch schön. Die großen Modeboutiquen liegen hier Seite an Seite mit Autohäusern, überteuerten Gaststätten, rettendem Fast Food und Ramschläden. Am oberen Ende der Champs Elysées erreicht man dann den Triumphbogen (Arc de Triomphe), den Napoleon I. einst als Denkmal für seine siegreichen Schlachten erbauen ließ, der aber 1836 erst fertig wurde - 15 Jahre nach seinem Tod. Von oben hat man einen besonderen Blick auf die zwölf Alleen, die sternförmig zum Triumphbogen laufen.

SACRÉ-COEUR



Auf der Spitze des Montmatre-Hügels liegt die weiß über Paris leuchtende Kirche Sacré-Coeur. Auch wenn sie durch ihre neo-byzantinischen Kuppeln und Türme eher orientalisch anmutet, wurde ihr Bau hauptsächlich von katholischen Gläubigern finanziert. Nach der Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wollte man eine dem Herzen Jesu geweihte Sühnekirche errichten, der Bau wurde von Paul Abadie 1876 begonnen und dauerte fast 40 Jahre. Der Blick oben von der Kuppel (nach dem Eiffelturm der zweithöchste Punkt der Stadt) ist toll, jedoch macht es auch einfach Spaß, mit vielen anderen zusammen auf den Stufen vor der Kirche zu sitzen und dort den Sonnenaufgang zu genießen, oder aber die herein brechende Nacht, wenn in dem unter einem liegenden Paris langsam die Lichter angehen. Oftmals wird das Ganze außerdem noch von Musik untermalt, wenn sich mal wieder jemand mit Gitarre auf die Stufen setzt und mit ruhigen Songs besondere Stimmung verbreitet. Aber Vorsicht - hier sind Taschendiebe besonders aktiv.

NOTRE-DAME DE PARIS

Nicht nur durch Victor Hugos "Glöckner von Notre-Dame" ist diese Kathedrale weltbekannt. Sie gilt als geografisches wie auch historisches Zentrum der französischen Hauptstadt. Von 1163 bis 1345 wurde der Prunkbau mit seinen vielen Steinfiguren und seinem riesigen Längsschiff dort gebaut, wo früher schon die Römer ihren Jupitertempel errichtet hatten und im 6. Jahrhundert eine Basilika stand - auf der Seine-Insel Ile de la Cité. Neben seiner Kirchenfunktion wurde Notre-Dame auch als Ratssaal, Spielstätte für Laientheater und Ort für festliche Bankette genutzt. Napoleon I. krönte sich hier zum ersten französischen Kaiser. Erst Hugos Roman brachte die immer schlechter instand gehaltene Kathedrale wieder richtig ins Auge der Öffentlichkeit, woraufhin sie von Viollet-le-Duc 1841 bis 1864 komplett renoviert wurde. Auch in den ersten Jahren des jetzigen 21. Jahrhunderts wurden Restaurierungsarbeiten vorgenommen, damit dieses Aushängeschild der Gotik wieder in vollen Glaz erstrahlt.

PÈRE LACHAISE



Der Friedhof Père Lachaise (Cimetière du Père Lachaise) ist ohne Frage einer der schönsten Friedhöfe der Welt, auf dem nicht umsonst viele Berühmtheiten ihre letzte Ruhe gefunden haben. Wenn man deren Gräber bewundern möchte, sollte man sich unbedingt einen Lageplan holen, ansonsten findet man sich auf dem 1804 angelegten, 43 Hektar großen Gelände kaum zurecht. Die schönsten Gräber gehören denjenigen, die man nicht kennt - abgesehen von Komponist Frederic Chopin (Foto), Schriftsteller Oscar Wilde, Maler Théodore Géricault, Erfinder Charles Pigeon und einigen wenigen. Die meisten Besucher hat das schlichte Grab des legendären Doors-Sängers Jim Morrison, welches als einziges auch bewacht wird, und Edith Piaf (Edith Gassion). Sonstige hier anzutreffende Berühmtheiten: Maria Callas, Honoré de Balzac, Max Ernst, Sarah Bernhardt, Simone Signoret, Georges Bizet, Molière (Jean-Baptiste Poquelin), Yves Montand, Isadora Duncan, Marcel Proust, Gioachino Rossini oder Eugène Delacroix.


MUSEEN

...gibt es in Paris einige wichtige. Heraus ragt natürlich das...

MUSÉE DU LOUVRE



Das Louvre ist das berühmteste Museum der Welt. Es beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen im größen Museum der Welt - 36.000 Kunstwerke auf 60.000 Quadratmetern. Herausragende Gemälde sind da Vincis "Mona Lisa", "Das Floß der Medusa" von Théodore Géricault und die "Spitzenklöpplerin" von Jan Vermeer van Delft, bemerkenswerte Skulpturen die "Venus von Milo", Michaelangelos "Sterbender Sklave" und die "Nike von Samothrake". Das Museum ragt jedoch nicht nur durch seine Kunstwerke, sondern auch durch seine Größe heraus. Daher sollte man sich mindestens einen Tag Zeit nehmen, um durch die vielen Räume zu schreiten - und am besten entspannt hingehen. So voll wie vor der hinter dickem Panzerglas thronenden "Mona Lisa" ist es zum Glück nicht überall, und doch wuseln jede Menge Touristen und Kunstliebhaber um einen herum.

Die Warteschlangen am Eingang zum Museum, u.a. einer gläsernen Pyramide, sind ewig lang - am besten kommt man früh morgens um 9 Uhr oder am Montag oder Mittwoch abends, wenn länger geöffnet ist - oder aber man kauft sich seine Karte vorab in einer FNAC-Filiale oder im Internet.

Alle Informationen zum Museum und seinen Ausstellungen findet man auf www.louvre.fr.

Letztendlich möchten wir darauf hinweisen, dass nicht jeder Ausstellungsraum jeden Tag geöffnet ist. Wenn man vermeiden will, dass gerade der Teil des Louvre geschlossen ist, der einen am meisten interessiert, sollte man sich auf der Website den Bereich "Opening Hours: Schedule of Room Closures" unter "Visit" anschauen.


SONSTIGE MUSEEN

In Paris gibt es noch einige wichtige Museen neben dem Louvre.

Das Centre Georges Pompidou ist ein modernes Bauwerk aus Stahl und Glas, welches die weltweit größte Sammlung moderner Kunst beherbergt. Das Musée Picasso bietet neben seiner Entsprechung in Barcelona die wichtigste Sammlung von Werken Pablo Picassos, der ja lange in Paris lebte und tätig war. Außerdem findet man Werke aus seiner privaten Sammlung von Künstlern wie Miró, Matisse, Cézanne oder Renoir. Das bei vielen beliebteste Museum in Paris ist aber das...

...Musée d'Orsay. Es bietet Malerei und Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts, chronologisch auf drei Ebenen angerichtet. bekannte Werke sind Monets "Mohnblumen", Renoirs "Tanz in der Stadt", van Goghs "Zimmer in Arles" oder Toulouse-Lautrecs "Tanz im Moulin Rouge". Wo wir gerade dabei sind, bleiben wir beim...

MOULIN ROUGE
82 Boulevard de Clichy
75018 Paris
Tel.: +33 01 53 09 82 82
www.moulinrouge.fr
 


Neben der Sacré-Coeur gibt es ein weiteres Wahrzeichen des Montmartre, wo Anfang des 19. Jahrhunderts ein Dorf mit 30 Mühlen lag, wo Paris Ende des 19. Jahrhunderts dann ein Künstlerviertel hatte und wo heute zwischen den Plätzen Clichy und Pigalle eine überaus lebendige Mischung aus Rotlichtmilieu, Straßenkunst, und Souvenirshops brodelt, während das Viertel sonst eher für seine vielen Straßencafés, Bars und Restaurants beknnt ist. Das Moulin Rouge ist nicht zu übersehen, greift mit seiner roten Mühle die Vergangenheit des Viertels auf. 1885 wurde das Gebäude errichtet, 1902 dann zu einem Tanz- und Vergügungslokal umgebaut, welches nach und nach für seine Revuen immer bekannter wurde. Das Moulin Rouge gilt als Geburtstätte des französischen Cancan und der erotischen Tanzdarbietung, die auch heute noch dargeboten wird. Die aktuelle, von Doris Haug & Ruggero Angeletti erarbeitete Show "Féerie" bietet eine gelungene und sehr unterhaltsame Mischung aus schwungvoller Musik, anspruchsvollem Tanz, atemberaubenden Kostümen (1000 Strass-, Feder- und Flitterkostüme), stilvoller Freizügigkeit (oben ohne sind nicht alle der 60 Doriss-Girls, und wenn, dann haben sie makellose Körper und wirken absolut nicht billig) sowie Showelementen aus Variete, Artistik, Circus und Comedy. Täglich gibt es um 21 Uhr und 23 Uhr Shows, wenn man möchte, kann man sie mit Abendessen - dafür aber natürlich um einiges teurer - buchen. Dies muss eventuell nicht sein, kostet doch ein Ticket so schon 97 Euro, wobei man allerdings etwas Champagner umsonst dazu erhält. Auch wenn es einiges kostet, ein Besuch des Moulin Rouge (schicke Kleidung wird erbeten, was leider nicht jeder befolgt) macht viel Spaß und sorgt für einen besonderen Abend, der irgendwie zu Paris passt.

DAS SCHLOSS VERSAILLES...

...liegt 23 km südwestlich von Paris und ist natürlich auch einen Besuch wert. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. setzte sich selbst hiermit ein überdimensionales Denkmal, als er aus einem kleinen Jagdschlösschen seines Vaters Ludwig XIII. einen Riesenpalast für sich und 20.000 Bedienstete mit den dazu noch protzigsten und schönsten Gärten der damaligen Zeit machen ließ. 50 Jahre lang dauerten die Arbeiten, bis das Schloss dann Zentrum der politischen Macht Frankreichs wurde. Nach dem Tod Ludwigs XIV. im Jahr 1715 folgte ihm Ludwig XV. und Ludwig XVI. nach. Bis 1789 regierten hier also drei Könige - dann stümten die Revolutionäre den Palast und verschleppten das verhasste Königspaar nach Paris, wo es vier Jahre später geköpft wurde. Die politische Macht lag zukünftig wieder in Paris, auch wenn Wilhelm I. sich 1871 in Versailles als Triumphator zum Kaiser krönen ließ oder 1919 hier der Friedensvertrag des ersten Weltkriegs unterzeichnet wurde. eine Stiftung von J.D. Rockefeller sorgte für die Restaurierung des Schlosses und den Rückkauf eines Teils der Möbel, die einst im Rausch der Revolution versteigert worden waren.

Das Innere des Schlosses selbst ist ebenso interessant wie die großen Gärten mit all ihren toll gepflegten Blumenbeeten, ihren Springbrunnen und ihrem großen, angelegten Seebereich. Großen Einfluss auf die Schönheit des Gartens hatte Marie-Antoinette, die Frau von Ludwig XV. Mit der Protzigkeit und Etikette des Königshofs kam sie nie so richtig zurecht, zog daher in das kleine Trianon. Dieses und auch das große welche liegen abseits des großen Palastes in den Gärten und sind ebenfalls interessant - sie kann man übrigens wie die Gärten auch montags besuchen, wenn das Schloss geschlossen bleibt und Versailles daher nicht so überlaufen ist. Viel schöner noch anzuschauen ist allerdings "Le Hameau", ein kleines Bauerndorf, welches Marie-Antoinette am Rand der Gärten anlegen ließ und wo sie sich mit ihren Kindern ein Landleben schaffte. Hier gibt es ganz süße Häuschen zu bewundern, dazu kleine Flüsschen und schöne Wiesen und Felder. Diesen Bereich kann man beim Versailles-Besuch leicht übersehen, sollte man aber nicht.

Eine Anmerkung noch: An den Eingängen der einzelnen Gebäude findet man kleine Zettel mit Informationen in verschiedenen Sprachen - dies sollte man unbedingt mitnehmen, denn an den einzelnen Ansichtsobjekten selbst gönnen einem die Franzosen nicht einmal eine englische Übersetzung, alle Infotafeln sind rein französisch.


DISNEYLAND RESORT PARIS

Disneyland Resort Paris ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1992 wohl der bekannteste Freizeitpark Europas, aber auch einer der beliebtesten. Anfangs allerdings hatte man sich mit einigen Planungen und Annahmen extrem verrechnet, so dass das gesamte Projekt lange auf der Kippe stand und es so aussah, als würde der freizeitpark wieder geschlossen werden - schließlich aber wurde er gerettet. Im Frühjahr 2002 wurde das Areal durch den zweiten großen Komplex, den Walt Disney Studios Park, bereichert. Nähere Informationen findet man in unserem ausführlichen Special zum Park.


WAS NOCH?

Alle Highlights der Stadt kann man kaum nennen, so viele reizvolle Plätze gibt es. Spaß macht es, über den riesigen "Marché aux Puces de St-Ouen" im Norden der Stadt zu schlendern. Dieser mit sieben Hektar Fläche größte Flohmarkt Europas in der Nähe von Montmatre ist in 13 Einzelmärkte aufgeteilt, in denen man von teuren Antiquitäten unter Dach bis zu billigen Replika von Markenartikeln draußen an den Ständen alles bekommen kann.

Auch die Tuilerien und der Place de la Concorde sollen nicht unerwähnt bleiben. Wahrzeichen des zwischen 1755 und 1775 gebauten Place de la Concorde ist seit 1833 ein riesiger Obelisk ist, der eigentlich vor dem Ramses-Tempel in Luxor stand und den Franzosen von den Ägyptern geschenkt wurde - 3700 Jahre alt und aus rosafarbenem Granit gehauen, dazu voller Hiroglyphen und Gravuren. Doch nicht nur hierfür ist der Platz bekannt - 1793 wurden hier (damals hieß er noch passend Place de la Révolution) Ludwig XVI. und seine Frau Marie-Antoinette hingerichtet, zwei Jahre später weitere "Feinde der Revolution". Zwischen dem Place de la Concorde am unteren Ende der Champs Elysées und dem Louvre liegt der "Jardin des Tuileries", ein schöner Garten, im 16. Jahrhundert im italienischen Stil als Palastgarten von Katharina von Medici angelegt (der dazugehörige Palast wurde 1871 zerstört und war Teil des Louvre), im 17. Jahrhundert von Le Notre in einen französischen Garten verwandelt. Später wurden die Tuilerien der erste für alle offen zugängliche Park Frankreichs, was voller Begeisterung angenommen wurde und somit ein Vorbild für viele heutige Parks bildete.

Last but not least - Pont Neuf. Die "neue Brücke" ist die älteste und mit 330 Metern auch längste der Seine-Brücken, von 1578 bis 1607 erbaut und inzwischen restauriert. Sie geht über die beiden an der Ile de la Cité vorbei laufenden Seine-Arme. 1985 wurde sie vom Verpackungskünstler Christo verhüllt. Generell macht es Spaß, an der Seine entlang zu laufen, wo Straßenhändler ihre Bücher und kleinen Kunstwerke in fest installierten, zumeist grünen, zusammenklappbaren Holzständen anbieten.