DOKTOR BIBBER - REISESPIEL
Verlag:  Hasbro (MB)
Erstveröffentlichung:  2003
Anzahl der Spieler:  2-4
Alter der Mitspieler:  ab 4 Jahren
Spieldauer:  10-30 Minuten
Unverb. Preisempf.:  8,49 Euro
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Spielidee / Packungstext
 
Das Duell der ruhigen Hände
 
Spielablauf
 
Die Spielvorbereitung ist einfach. Nur benötigt man zwei handelsübliche Batterien (LR6 1,5 V), denn diese sind nicht im Lieferumfang enthalten. Man legt sie in das Spiel ein, verschraubt das Ganze, damit kein Kind an die Batterien gelangt. Die zwölf Bibber-Bazillen werden aus dem Seitenfach seitlich so in das Spiel eingesteckt, dass jeweils drei am linken und rechten Arm und Fuß der zu sehenden Figur (namens Paul) liegen. Die zwölf Doktorkarten werden gemischt und verdeckt als Stapel auf den Tisch gelegt - und los geht's.


Der jüngste Spieler beginnt, nimmt eine Karte vom Stapel. Diese zeigt an, von wo er eine Bibber-Bazille durch die vorgegebene Bahn in Pauls Bauch schieben soll und wie viele Punkte man erhält, sofern man erfolgreich ist. Um die Bazille zu schieben, nutzt man einen kleinen Sensorstab. Mit diesem darf man aber beim Schieben die seitliche Begrenzung der Bahn nicht berühren, sonst ertönt ein Warnsummen und Pauls Nase leuchtet - ist dem so, dann hat man Pech gehabt und gibt die Karte an den nächsten weiter, der die Bazille nun weiter schieben darf, bis sie irgendwann im Bauch gelandet ist. Wer dies schafft, erhält die Karte. Sind alle Bazillen im Bauch, zählt jeder die Punkte seiner erworbenen Karten zusammen - wer am meisten hat, ist der Gewinner.
 
Meinung
 
Vorteile:
Kinder haben durchaus Spaß an diesem Spiel, welches ihre Geschicklichkeit testet - wer zu zitterig oder schnell agiert, macht Fehler und verliert hierdurch im Endeffekt Punkte. Anhand dieser wird natürlich auch Zählen geübt. Auch ist die Figur des Paul nett gemacht mit seiner bei Fehler leuchtenden Nase.

Nachteile:
Sind die Kinder jedoch in einem Alter, in dem sie kaum noch Fehler machen, wird das Spiel dann langweilig. Wenn man nur zu zweit spielt, könnte man zudem, wenn man die Punkte auf seiner Karte für zu wenig befindet, absichtlich an den Rand stoßen und die Karte so dem anderen überlassen und auf mehr Punkte durch die nächste Karte hoffen - so aber denken Kinder zum Glück wohl nicht. Dreht man Paul, fallen die kleinen Bazillen aus seinem Bauch, und diese könnten sich Kinder durchaus in dem Mund oder in die Nase stecken - was wir nicht hoffen wollen - aber Eltern sollten lieber aufpassen. Auch ist die Verpackung der Reise-Version nicht optimal gemacht, da sie durch die obere Schräge nicht optimal schließt und man so Karten oder Bazillen verlieren könnte, wenn man nicht durch ein Gummi oder einen Klebestreifen nachhilft.

Fazit: Die Kinder sollten möglichst gleichalt und noch nicht zu alt sein, dann haben sie Spaß.




(Tobi)