DER SCHWARZE PIRAT
Verlag:  Haba
Erstveröffentlichung:  2006
Anzahl der Spieler:  2-4
Alter der Mitspieler:  ab 5 Jahren
Spieldauer:  15-20 Minuten
Unverb. Preisempf.:  30,50 Euro
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Spielidee / Packungstext
 
Von Insel zu Insel segeln die Seefahrer über das Meer. Immer wieder nimmt der schwarze Pirat Kurs auf ihre mit Schätzen beladenen Schiffe. Nur wer sein Schiff geschickt mit dem Blasebalg steuert, kann dem schwarzen Piraten entkommen und die meisten Goldmünzen gewinnen.

Wer sammelt mit viel Geschick die meisten Goldmünzen ein?
 
Spielablauf
 
Die Spielvorbereitung ist einfach. Aus vier Teilen wird der Spielplan zusammengesetzt, jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und platziert das entsprechende Schiff in der Mitte das Plan, das Piratenboot kommt in die Piratenbucht, auf jede Schatzinsel wird eine Goldmünze gelegt - und los geht's.


Man würfelt mit zwei Würfeln. Der Fahnenwürfel zeigt an, auf welche Schatzinsel (auf jeder steht eine Fahne unterschiedlicher Farbe) zusätzliche Goldmünzen vom Haufen am Rande des Spielbretts gelegt werden. Hierbei handelt es sich um eine oder zwei Inseln - befindet sich bereits ein Schiff im Hafen einer dieser Inseln, kann sich der Spieler die Insel aussuchen, die eine weitere Münze erhält. Der Windwürfel zeigt an, wie viele Windstöße man seinem eigenen Schiff geben kann oder ob man dem Piratenschiff drei Windstöße verpassen muss. Einen Windstoß erzeugt man durch das Drücken eines kleinen Gummi-Blasebalgs. Bewegt man sein eigenes Schiff, so versucht man, den Hafen (markiert durch helles Wasser) einer Schatzinsel zu erreichen, denn dann bekommt man alle dort befindlichen Goldmünzen. Bewegt man das Piratenschiff, so kann man wählen, ob man entweder auch versucht, einen Hafen zu erreichen und dort Goldmünzen zu sammeln, oder ob man das Schiff eines Mitspielers durch Berühren plündern will. In diesem Fall nimmt der angegriffene Spieler drei Goldmünzen hinter den Rücken und verteilt sie in seine beiden Fäuste, die er dem Plünderer nun hinhält, der eine Faust wählt und die Goldmünzen aus dieser erhält. Das Spiel endet, wenn alle Goldmünzen von Spielern eingesammelt wurden und auch der Vorratshaufen neben dem Plan aufgebraucht ist. Es gewinnt natürlich der Spieler, der die meisten Goldmünzen einsammeln konnte.
 
Meinung
 
Kinder haben sicher viel Spaß an diesem Spiel, wenn sie erst einmal durch etwas Übung heraus gefunden haben, wie man ein Schiff am besten bewegt, also wie man den Blasebalg optimal halten muss, um möglichst weit zu kommen oder sein Schiff seitlich zu drehen, was alles gar nicht so einfach ist. Kippt ein Schiff nämlich um, so wird es wieder auf den Startpunkt gestellt und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Das Spiel ist ansonsten leicht verständlich und fördert die Auge-Hand-Koordination bei den Windstößen genauso wie vorausschauendes Denken bei den Planungen, wohin man ein Schiff bewegen möchte. Hierbei muss man gut einschätzen können, wie weit man denn wirklich kommt mit seinen Windstößen. Der Spielplan ist einfach gestaltet und lädt doch durch seine große Fläche zum Spielen ein, dazu sind die Schiffchen nett gemacht. Ein gelungenes Kinderspiel, welches nicht zu Unrecht zum "Kinderspiel des Jahres 2006" gekürt wurde.




(Tobi)