ELEFUN
Verlag:  Hasbro (MB)
Erstveröffentlichung:  2004
Anzahl der Spieler:  2-4
Alter der Mitspieler:  ab 3 Jahren
Spieldauer:  5-10 Minuten
Unverb. Preisempf.:  22,99 Euro
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Spielidee / Packungstext
 
Fang die bunten Schmetterlinge!

Wenn Elefun seinen langen Rüssel in die Luft streckt, ist Spaß garantiert - denn im Nu fliegen viele bunte Schmetterlinge heraus und flattern aufgeregt umher. Versuche schnell, sie mit deinem Schmetterlingsnetz wieder einzufangen!
 
Spielablauf
 
Man benötigt vier handelsübliche Batterien (LR14 1,5 V), die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Ein Erwachsener legt sie in das Spiel ein, verschraubt das Ganze, damit kein Kind an die Batterien gelangt. Auch den Zusammenbau der Fangnetze übernimmt ein Erwachsener, der zudem die 30 Schmetterlinge in den Kopf legt, den Rüssel auf den kleinen Elefanten setzt und das Ganze dann an eine Stelle auf den Boden stellt, wo genügend Platz drumherum vorhanden ist, denn diesen benötigt man.


Der kleine Elefant - der Elefun - wird eingeschaltet, der 1 Meter lange Rüssel wird gerade nach oben gestreckt. Nun flattern die Schmetterlinge nach und nach aus dem Rüssel und alle Spieler versuchen, so viele wie möglich von ihnen aus der Luft mit dem Fangnetz einzusammeln. Wenn keine Schmetterlinge mehr in der Luft sind, darf man die auf dem Boden gelandeten ebenfalls noch einsammeln und in sein Netz stecken. Nun wird gezählt - wer am meisten Schmetterlinge im Netz hatte, ist der Gewinner.
 
Meinung
 
Zuerst einmal finden Kinder viel Gefallen an dem niedlich gemachten kleinen blauen Elefanten mit seinem langen Rüssel - allerdings muss man sich später nicht wundern, wenn sie "Elefunt" schreiben, da man ihnen wohl nur schwer erklären kann, warum man denn hier Elefun als Elefan ausspricht.

Die umher schwirrenden Schmetterlinge bereiten den Kindern natürlich auch viel Freude, der Jagdinstinkt ist geweckt, jeder möchte so viele wie möglich fangen, die Bewegung wird also gefördert - auch wenn das politisch natürlich nicht so ganz korrekt ist, denn in der freien Natur sollten die Kinder die Schmetterlinge natürlich lieber in Ruhe lassen, anstatt sie einzufangen!

Dass auch die auf dem Boden liegenden Schmetterlinge noch ins Netz gesteckt werden dürfen, sorgt für zusätzliche Action zum Schluss, ist jedoch eigentlich doof für die besten Fänger aus der Luft, und sie sollten eigentlich am Ende als Gewinner dastehen - aber hier kann man sich ja aussuchen, was erlaubt ist und was nicht. Vielleicht vermeidet man auch blaue Flecken und schmerzhafte Zusammenstöße, wenn man dies nicht mehr gestattet.

Ein großer Nachteil: Damit das Spiel funktioniert und die Schmetterlinge auch wirklich aus dem Rüssel düsen, müssen die Batterien voll geladen sein - lässt deren Leistung nach, bläst der Elefun schon nicht mehr so kräftig, und man muss die Batterien daher schon austauschen, wenn sie noch lange nicht leer sind. Und da man keine aufladbaren Akkus verwenden soll, wird das Ganze leicht teuer, wenn oft gespielt wird.




(Tobi)