KALEIDOSCOPE CLASSIC
Erfinder:  Dr. Wood
Verlag:  Pro Ludo!
Erstveröffentlichung:  2007
Anzahl der Spieler:  1-3
Alter der Mitspieler:  6-106 Jahre
Spieldauer:  ab 3 Minuten
Unverb. Preisempf.:  24,80 Euro
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Spielidee / Packungstext
 
Kaleidoscope ist ein faszinierendes Puzzle bestehend aus 18 einzelnen und unterschiedlichen Bestandteilen. Die Herausforderung des Spiels besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Bausteinen vorgegebene Figuren zu konstruieren. Die Schwierigkeit reicht dabei von einfach bis sehr schwierig.
 
Spielablauf
 
Die 18 Spielsteine werden aus der quadratischen Grund-Halterung genommen und so auf dem Tisch verteilt, dass man die Einzelsteine gut erkennen kann. Jeder Spielstein besteht aus einem bis acht kleinen Quadraten. Die Steine haben bei "Kaleidoscope Classic" fünf unterschiedliche Formen, von "Monominos" (ein Quadrat), und "Dominos" (zwei Quadrate) über "Trominos" (drei Quadrate in der Reihe oder ums Eck) und "Tetrominos" (vier Quadrate in verschiedenster Anordnung) bis zu einer "Magischen Wand" (acht Quadrate in einer Reihe). Die Farbe der kleinen Quadrate kommt entweder aus dem Bereich rot/schwarz oder - wenn man wendet - aus dem Bereich blau/gelb/schwarz.


Ziel des Spiels ist es, alle Steine wieder so in die Halterung zu legen, dass das sich hieraus dann ergebende Gesamt-Quadrat einem vorgegebenen Muster entspricht. Im Begleit-Buch findet man 101 Muster mit Angabe des Schwierigkeitsgrads (einfach, mittel oder schwer). Die einfachen Muster legt man schnell, braucht hierfür gerade mal ein paar Minuten - an den schwierigeren aber kann man sich durchaus die Zähle ausbeißen. Jedes Muster hat einen zumeist netten erklärenden Namen ("Ein Cowboy findet das Gold", "Der gelbäugige Plattfisch mit Eiern" oder "Der glückliche Godfisch") und ein begleitendes Bild dazu, welches die Abstraktheit der Quadrate mit der realen Welt verbindet. Als Anfänger löst man zuerst mal die sechs "Basic Challenges" oder liest sich wenn man möchte die zehn hilfreichen Hinweise durch, bevor man sich an die anderen Muster heran traut. Das Buch gibt auch die Möglichkeit, sich seine Lösungen zu notieren, um sie später noch einmal nachvollziehen zu können. Und für alle, die völlig verzweifeln, gibt es für die Hälfte der Challenges (die mit geraden Zahlen) auch die Lösungen im Buch - diese möchte man aber natürlich nicht nutzen, um zum Ziel zu kommen.

Neben "Kaleidoscope Classic", welches man bevorzugt wohl eher alleine spielt oder gegeneinander im Zeitvergleich, bietet die Packung auch die Möglichkeit, zu zweit oder dritt "EnKounter" mit den Spielsteinen zu spielen. Hierzu werden die Spielsteine wie gehabt ausgelegt, dann aber wird eine EnKounter-Karte in die Halterung gelegt. Auf dieser ist das finale Muster vorgegeben und in jedem kleinen Quadrat steht zudem eine Zahl. Nun nimmt man sich reihum immer einen Stein, bis alle Steine verteilt sind (bei zwei Spielern hat dann also jeder neun, bei drei Spielern sechs Steine). Wer die "Magische Wand" besitzt, darf beginnen. Ist man an der Reihe, dann legt man - passend zum Muster natürlich - einen Stein in die Halterung. Hierfür bekommt man Punkte - die Summe der auf den mit dem Stein zugedeckten Quadraten vermerkten Zahlen. Zum Vermerken nimmt man das vorgegebene Punkteblatt oder schlicht einen Zettel. Das Ganze geht reihum, bis alle Steine aufgebraucht sind oder eine Runde lang niemand mehr legen kann. Für jeden nicht gelegten Stein werden einem Punkte abgezogen - die verdoppelte Summe der kleinen Quadrate. Wer nun am meisten Punkte hat, ist der Sieger. Für "EnKounter" liegen bei "Kaleidoscope Classic" vier Spielkarten bei, weitere kann man wohl zukaufen.
 
Meinung
 
Klasse - nicht umsonst stand das Spiel auf der Empfehlungsliste für das "Spiel des Jahres 2007", gewann den Preis in Holland oder gehört zu den Hits des Jahres in Australien. Bei "Kaleidoscope Classic" kann man sich alleine grübelnd die Zeit vertreiben, und "EnKounter" macht zusätzlich noch sehr viel Spaß.




(Tobi)